Supervision
Als Supervisor biete ich verhaltenstherapeutisch und systemisch orientierte Einzel- und Gruppenformate an. Supervision richtet sich an Fachkräfte aus psychosozialen Arbeitsfeldern, an Teams sowie an Personen in Ausbildung oder Weiterbildung (z. B. zur*zum Psychotherapeutin)). Der Fokus liegt dabei auf der professionellen Reflexion des eigenen Handelns, der Fallarbeit und der Zusammenarbeit im Team.
Mein Supervisionsangebot ist ressourcen- und prozessorientiert, getragen von einem wertschätzenden und authentischen Arbeitsbündnis auf Augenhöhe. Ich unterstütze Supervisand*innen dabei, Handlungs- und Beziehungsmuster im beruflichen Kontext zu verstehen, blinde Flecken sichtbar zu machen und daraus neue Perspektiven für ihre Rolle, Haltung und Praxis abzuleiten. In der Lehr-Supervision im Rahmen der Weiterbildung zum*zur Psychotherapeut*in stehen zudem die Beachtung der Fachlichkeit, der Behandlungsplan, der Therapieverlauf sowie die Vorbereitung auf die Abschlussprüfung im Vordergrund. Dabei berücksichtige ich sowohl individuelle als auch systemische Dynamiken und arbeite auf Wunsch auch mit schematherapeutischen oder psychodynamisch inspirierten Zugängen. Mir ist es wichtig, auch die Anstrengung unseres Berufs anzuerkennen und das "Ich" dahinter nicht zu vergessen und zu stärken, stets abhängig von der Entwicklungsphase der eigenen beruflichen Identität.
Supervision kann in meiner Praxis in Köln, in den Räumlichkeiten Ihrer Einrichtung oder online stattfinden – je nach Bedarf und Setting.
Ich bin M.Sc.-Psychologe und approbierter Psychologischer Psychotherapeut mit verhaltenstherapeutischer und schematherapeutischer Weiterbildung. Des Weiteren habe ich eine abgeschlossene Weiterbildug zum Supervisor am Münchner Institut für Traumatherapie. Neben meiner psychotherapeutischen Privatpraxis leite ich die Jugendhilfeeinrichtung KONTRAST im Rhein-Erft-Kreis. In beiden Arbeitsfeldern begleite ich seit vielen Jahren Menschen und Teams mit komplexen Herausforderungen, in denen biografische Erfahrungen, strukturelle Rahmenbedingungen und Beziehungsgestaltung eng verwoben sind. Fordernde Personalsituationen und Unmstrukturierungen in Unternehmen sind mir durch meinen Beruf vertraut. Diese Perspektiven bringe ich auch in die Supervision ein – professionell, praxisnah und mit einem klaren Blick auf Ressourcen und Entwicklungspotenziale.
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Was ist Supervision?
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Supervision ist ein professionelles Format für Menschen, die z.B. in psychosozialen, pädagogischen oder therapeutischen Berufsfeldern tätig sind. Sie dient der Reflexion beruflichen Handelns, der Qualitätssicherung sowie der Förderung von fachlicher und persönlicher Entwicklung. Supervision bietet Raum, um den beruflichen Alltag zu betrachten – mit all seinen fachlichen, kommunikativen und emotionalen Herausforderungen.
In der Supervision können z. B. Fallverläufe analysiert, Teamdynamiken verstanden, Konflikte bearbeitet oder die eigene berufliche Rolle und Haltung geschärft werden. Dabei wird nicht nur auf das konkrete Verhalten, sondern auch auf die dahinterliegenden Denk- und Beziehungsmuster geschaut. Ziel ist es, handlungsfähig zu bleiben, Belastungen besser zu verstehen und langfristig professionelles Handeln zu sichern.
Formate der Supervision
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Einzelsupervision: zur individuellen Reflexion der beruflichen Rolle, zur Fallarbeit oder im Rahmen von Weiter- und Ausbildungen
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Gruppensupervision: mit Fachkräften unterschiedlicher Arbeitskontexte zur kollegialen Fallbesprechung und zur Perspektivvielfalt
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Teamsupervision: zur Klärung von Aufgaben, Rollen, Dynamiken und Zusammenarbeit in bestehenden Teams
Ablauf der Supervision
Der Ablauf einer Supervision wird individuell an Ziel, Setting und Anliegen angepasst. In der Regel umfasst er folgende Schritte:
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Auftragsklärung: Im ersten Gespräch bzw. zu Beginn einer Sitzung wird das Anliegen geklärt – gemeinsam wird festgelegt, welche Themen, Ziele und Rahmenbedingungen im Fokus stehen.
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Arbeitsphase: In den Supervisionssitzungen werden Themen eingebracht, reflektiert und bearbeitet. Dies geschieht über Gespräch, strukturierte Methoden, Fallvignetten oder Visualisierungen. Die Supervisand*innen leiten den Inhalte und was zum Thema gemacht wird mit Hilfe der Supervisor*innen eigenständig her.
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Transfer und Ausblick: Am Ende jeder Sitzung und am Abschluss des Supervisionsprozesses erfolgt eine gemeinsame Reflexion: Was konnte geklärt werden? Was lässt sich in den Arbeitsalltag mitnehmen? Was braucht es ggf. noch?
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Was kostet Supervision?
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Die Kosten hängen vom Auftrag, Arbeitsfeld, Setting und Gruppengröße ab. Sprechen Sie mich gerne für ein persönliches Angebot an.
